Fürstlich Fürstenbergische Sammlung Donaueschingen

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Die Sammlungen entstand nicht wie in adligen Kreisen üblich aus einem Raritätenkabinett, sondern im 19. Jahrhundert aus der Idee die Bildung der Bevölkerung zu fördern. Die Einrichtung
erfolgte gemeinsam mit dem ebenfalls in dieser Zeit gegründeten Baarverein, dessen Mitglieder mit Unterstützung des Fürstenhauses wesentliche Teile der Sammlungen mit aufbauten. Die bereits früher entstandene Hofbibliothek Donaueschingen war bis zum Verkauf Teil dieser Bildungsidee. Die Sammlung ließ Karl Egon II. zu Fürstenberg 1832 zunächst im Schloss Donaueschingen und später im Karlshof ausstellen. Beliebt als Anschauungsmaterial waren Gipsabgüsse antiker Skulpturen. 1868 wurde von Karl Egon III. zu Fürstenberg das ehemalige
Zehntgebäude zu einem Museum ausgebaut und für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Sammlungen umfassen eine Abteilung für Geologie und Mineralogie mit Gesteinen und Mineralien unter anderem aus dem Schwarzwald sowie eine Sammlung von Fossilien, vorrangig aus dem einstigen Hoheitsgebiet der Fürstenberger, etwa aus der Fossilienfundstätte am Höwenegg. Eine
weitere Abteilung umfasst die Zoologie, die Ur- und Frühgeschichte der Baar und die Geschichte des Fürstenhauses. In den Obergeschossen sehen wir die Entwicklung der Mobilität, das erste Fahrrad sowie Exponate der fürstlichen Sammlungen moderner Kunst.

Veröffentlicht: Freitag, 16.9.2022