Oberschwäbischer Barock Teil 2 – Schloss Neu Schwanstein

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Wir fahren zunächst an der Donau entlang vorbei an Mengen nach Bad Saulgau. Das Städtchen wurde 819 erstmals urkundlich erwähnt. Saulgau hat eine reiche Stadtgeschichte, wir lassen uns darauf ein und lernen die Stadt kennen. Steinhausen ist unser nächstes Ziel und wir besuchen die Wallfahrtskirche, die von den Brüdern Dominikus und Johann Baptist Zimmermann 1728 – 1731 erbaut wurde. Von Steinhausen aus führt der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz. Weiter geht es nach Bad Schussenried. Hier verbringen wir unsere ersten zwei Nächte.
Archäologische Funde erbrachten Zeugnisse einer vorgeschichtlichen Besiedelung. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der des Klosters Schussenried verbunden. Auf Nebenstraßen genießen wir die wechselvolle Landschaft und Bad Waldsee wartet auf uns. Die Siedlung Walahsee (See der Walchen) wurde 926 erstmals erwähnt und 1298 zur Stadt erhoben. Sie zwängt sich zwischen die beiden Seen und hat sich bis zum Beginn des 19 Jahrhunderts nicht nennenswert ausgebreitet. Die Kleinode der Stadt sind augenfällig. Schon von weitem grüßt uns Weingartens Basilika, die größte Barockkirche nördlich der Alpen. Die Fassaden, Altäre und Deckenfresken werden uns bezaubern, waren nicht geringe Künstler und Bauherren wie Cosmas Daiman Asam, Donato Fisoni
und Franz Schmuzer am Werk. Die Heilige Blut Reliquie und die Gabler Orgel sind Kostbarkeiten an denen wir nicht achtlos vorbeigehen können. Lauschen wir der Führung. Unsere Reise geht auf unbekannten Wegen weiter über Wolfegg, Leutkirch, Kaufbeuren in den Schongau. Krönung unserer oberschwäbischen Erkundungen ist Schloss Neuschwanstein.

Veröffentlicht: Freitag, 14.1.2022